Naturheilverfahren

Naturheilverfahren

Therapieverfahren der Naturheilkunde

Fastenwirkungen

In den ersten Fastentagen Umschaltung der hauptsächlichen Energiegewinnung vom Kohlenhydratstoffwechsel auf Eiweiß- und später auf Fettstoffwechsel.
Nach einigen Tagen wird der Energiebedarf fast nur aus Fett gedeckt. Die im Fasten stets negative Eiweißbilanz sinkt von –100 auf -15 g.

Bei längerem Fasten (14 d). durchschnittliche tägliche Gewichtsreduktion von ca. 350 (F) bzw. 450 g (M; Buchinger-Fasten).
Beim Null-Kalorien-Fasten weitere Steigerung um 40-50 g/d möglich. subjektives Wohlbefinden jedoch meist beeinträchtigt.

Moxibustion

Moxibustion, die Behandlung von Akupunkturpunkten mit Wärme bildet einen wesentlichen Bestandteil der Traditionellen Fernöstlichen Medizin in der Behandlung von Erkrankungen.
Moxibustion wird dann angewendet, wenn es darum geht, dem Körper Energie und Wärme zuzuführen, vor allem bei langjährigen chronischen Erkrankungen.
Für die Moxibustion oder Moxa-Therapie wird Moxa verbrannt.

Eigenbluttherapie

Prinzip des Verfahrens

Die Eigenbluttherapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren.

Dabei handelt es sich um eine unspezifische Umstimmungstherapie.

Das meist intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem "unerwarteten" Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen.

Die Homöosiniatrie:

Sie ist die Vereinigung von Homöopathie und Akupunktur. Sie geht zurück auf die Entdeckungen von Weihe, der für fast alle Akupunkturpunkte entsprechende homöopathische Mittel gefunden hat, und auch eigene Punkte beschrieben hat.

Je nach Indikation werden jene homöopathische Mittel in den zugehörigen Akupunkturpunkte mit einer feinen Spritzennadel appliziert.

Homöopathie

" Wähle um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen,
in jedem Krankheitsfalle eine Arznei,
welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann,
als sie heilen soll.""
Samuel Hahnemann "Organon der Heilkunst"


Die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Menschen steht im Mittelpunkt dieser über zweihundert Jahre alten Heilmethode.

Unsere Patienten profitieren von der traditionellen chinesischen Medizin!

 

Während sich die Spirale technischer und medizinischer Neuerungen immer schneller dreht, hält das mehr als Zweitausend Jahre alte System der traditionellen chinesischer Medizin (TCM) auch im Westen erfolgreich Einzug in die medizinische Betreuung unserer Patienten.
Die Akupunktur als die bei uns bekannteste therapeutische Säule der chinesischen Medizin lässt sich als therapeutische Alternative nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei folgenden Erkrankungen erfolgreich einsetzen:

Die Geschichte der Akupunktur

Die Anfänge der Akupunktur liegen in China. Über die Zeit des Entstehens gibt es widersprüchliche Angaben. Fest steht, daß die Akupunktur bereits 2000 Jahre v.Chr. in China angewandt wurde. Die Ursprünge liegen jedoch weiter zurück. Man schätzt etwa 3000 bis 4000 v.Chr.. Aus Aufzeichnungen, die etwa in die Zeit um 1600 v.Chr. zu datieren sind, weiß man, daß zugespitzte Bambus- und Bronzenadeln zur Behandlung verwendet wurden. Bei Ausgrabungen gefundene zugespitzte Steine, die einer früheren Zeit (etwa 3000 v.Chr.) zugeordnet werden konnten, weisen auf erste Anfänge der Akupunktur hin.