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Hünfeldener Höhe 24,
65597 Hünfelden Kirberg

Leistungsspektrum

Führerscheintauglichkeit

Fahrer von LKW ab 3,5 Tonnen Nutzlast müssen ab dem 50. Lebensjahr den Führerschein alle 5 Jahre bei den Führerscheinstellen verlängern lassen.

Für die Verlängerung ist eine Verkehrstauglichkeitsbescheinigung vom Hausarzt und ein Führerscheingutachten vom Augenarzt erforderlich.

Untersuchungsumfang:

  • Anamnese
  • Körperliche Untersuchung
  • eventuelle Blutentnahme (kleines Blutbild, Blutzucker, Schilddrüse, Nierenfunktion) und Urinuntersuchung
  • Beratung

Das Führerschein-Gutachten ermöglicht Ihnen den Erhalt der Fahrerlaubnis für LKW und eine kleine Gesundheitsuntersuchung.

Hörtest

Über den Hörtest wird das Gehör genauer überprüft. Es werden verschiedene Frequenzen/Geräusche, erst auf beiden Ohr mittels eines Kopfhörers wiedergegeben bzws getestet.

Liegt eine Hörschwäche vor, wird der Patient zur weiteren Abklärung zu einem Facharzt für Hals-Nasen und Ohrenheilkunde weiter überwiesen.

Sporttauglichkeit

Vor dem Start mit neuen körperlichen Belastungen wie im Leistungssport, Wettkampfsport  und dem Sport im Verein ist eine medizinische Untersuchung zur Vermeidung von späteren Beschwerden zu empfehlen bzw. wird mittlerweile für den Beitritt oder die Anmeldung verlangt.

Bei der Sporttauglichkeitsuntersuchung steht die Erfassung von bereits vorhandenen Erkrankungen und ungünstigen körperlichen Voraussetzungen im Vordergrund. Die Erkennung von Gesundheitsrisiken trägt zur Vermeidung von späteren Beschwerden bei.

Als Leistungen bieten wir Ihnen:

  • eine Erfassung Ihres aktuellen Gesundheitsstatus bzw. Ganzkörperstatus
  • eine eingehende Beratung für die Erhaltung Ihrer Gesundheit
  • ein Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm)
  • eine Untersuchung der Lungenfunktion
  • eine Blut und Urinuntersuchung
  • nach der Auswertung der Untersuchungsergebnisse erstellen wir Ihnen ein Gesundheitsattest
Gedächtnistest

Der Gedächtnistest wird auch Mini-Mental-Status-Test (MMST) genannt und dient zur Diagnostik wie auch für Verlaufskontrolle von Demenz und Alzheimer.

Der Mini-Mental-Status-Test wird als Interview mit dem Patienten durchgeführt. Anhand von 9 Aufgabenkomplexen werden zentrale kognitive Funktionen überprüft (zeitliche und räumliche Orientierung, Merk- und Erinnerungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Sprache und Sprachverständnis, außerdem Lesen, Schreiben, Zeichnen und Rechnen). Die Durchführung dauert in der Regel 3 bis 10 Minuten.

Die Aufgaben des MMST umfassen sowohl das Beantworten von Fragen als auch das Ausführen einfacher Handlungen (z. B. "Welches Jahr haben wir?", Nachsprechen, Blatt Papier falten und auf den Boden legen).

Disease-Management-Programm (DMP)

Ein Disease-Management-Programm (abgekürzt DMP) ist ein systematisches Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen. Im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung werden diese Programme auch als strukturierte Behandlungsprogramme oder Chronikerprogramme bezeichnet. Das Konzept des  Disease Managements als zentral organisierte Steuerung hilft, die unter chronischen Krankheiten leiden Patienten, durch eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreuung und Behandlung vor Folgeerkrankungen zu bewahren.

Zurzeit bieten wir diese Programme an:

  • Diabetes mellitus Typ I
  • Diabetes mellitus Typ II
  • KHK (Koronare Herzkrankheit)
  • Asthma Bronchiale
  • Chronische Atemwegserkrankungen (COPD)

Das DMP Programm beinhaltet:

  • Vierteljährliche oder halbjährliche Besuche in unserer Praxis zur Blutentnahme und zum Ausfüllen des Programms
  • Untersuchung des Fußstatus bei Diabetes mellitus
  • Lungenfunktionsprüfung bei COPD oder Asthma
  • Blutdruckmessungen
Kinder- und Jugendvorsorge

Kindervorsorgeuntersuchungen

U2
3.-10. Lebenstag
U3
4.-6. Lebenswoche
U4
3.-4. Lebensmonat
U5
6.-7. Lebensmonat
U6 - 10.-12. Lebensmonat U7
21.-24. Lebensmonat
U7a
34.-36. Lebensmonat
U8
43.-48. Lebensmonat
U9 - 60.-64. Lebensmonat U10
7.-8. Lebensjahr
(leider wird diese Untersuchung noch nicht von allen Kassen erstattet)

U11
9.-10. Lebensjahr
(leider wird diese Untersuchung noch nicht von allen Kassen erstattet)

 

 
Jugendvorsorgeuntersuchungen

J1
12.-15. Lebensjahr
J2
17.-18. Lebensjahr
(leider wird diese Untersuchung noch nicht von allen Kassen erstattet)

 
Jugendarbeitsschutzuntersuchungen

(für Jugendliche zwischen 16 bis 18 Lebensjahren)

Wer ist zuständig?

Arzt nach Wahl

Was muss ich tun?

Jugendarbeitsschutzuntersuchung vom Arzt durchführen lassen
Frühzeitig einen Termin ausmachen

Welche Fristen muss ich beachten?

Frühestens 14 Monate vor Aufnahme eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses
Nachuntersuchung spätestens 1 Jahr nach Aufnahme des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses

Welche Papiere muss ich mitbringen?

Untersuchungsberechtigungsschein (erhältlich im Gemeindebüro)
ausgefüllten Erhebungsbogen (wird zusammen mit dem Untersuchungsberechtigungsschein beim Meldeamt der Gemeinde am Hauptwohnsitz ausgegeben)

Was muss ich noch wissen?

Die Kosten der Untersuchung trägt das Bundesland
Ohne Jugendarbeitsschutzuntersuchung darf keine längere Beschäftigung erfolgen

Hautkrebsvorsorge

Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Etwa jeder 8. erkrankt hierzulande bis zum Alter von 75 Jahren an einem Hautkrebs. Die Tendenz ist steigend   in Deutschland und auch weltweit.

Das Hautkrebs-Screening ist Teil eines groß angelegten Programms. Es entspricht festgelegten und überprüfbaren Qualitätsstandards: Die durchführenden Ärzte wenden nicht nur eine standardisierte Untersuchungsmethode an, sondern dokumentieren auch ihre Untersuchungsergebnisse. Somit lässt sich das Screening objektiv überprüfen.

Im Hautkrebs-Screening wird gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen Basalzellkrebs, spinozelluläres Karzinom und malignes Melanom gesucht.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Frauen und Männern ab 35 Jahren alle zwei Jahre eine qualitätsgesicherte Untersuchung der gesamten Körperoberfläche an. Die Untersuchung können Sie bei uns machen lassen, wie auch bei allen Fachärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologen).

Ziel des Screenings ist es, die Heilungschancen zu erhöhen, die Lebensqualität zu verbessern sowie die Zahl der Hautkrebserkrankungen zu verringern. Dafür ist langfristige und intensive Aufklärung nötig.

Früh erkannt ist Hautkrebs zu nahezu 100 Prozent heilbar. Je mehr Personen am Hautkrebs-Screening teilnehmen, desto mehr bösartige Veränderungen der Haut können früh entdeckt werden.

Der wissenschaftliche Beweis, ob durch das Hautkrebs-Screening tatsächlich mehr Menschen ihre Hautkrebs-Erkrankung überleben, fehlt bislang. Denn genaue Zahlen zur Veränderung der Häufigkeit und Sterblichkeit von Hautkrebs bei Menschen, die am Screening teilgenommen haben, liegen noch nicht vor. Experten sind sich jedoch einig, dass die Heilungschancen des malignen Melanoms in frühen Stadien am größten sind.

Krebsvorsorge Mann

Ab dem 45. Lebensjahr bezahlt die Krankenkasse jährlich folgende Untersuchungen:

  • Anamnese (Befragung möglicher Krankheitsanzeichen)
  • Äußerliche Untersuchung durch genaues betrachten und abtasten des Genitals
  • Abtasten der regionalen Lymphknoten
  • Abtasten der Prostata und Rektalschleimhaut
  • Urinuntersuchung

Ab dem 50. Lebensjahr kann jährlich eine Stuhluntersuchung auf nichtsichtbares (okkultes) Blut im Stuhl  durchgeführt werden. Dafür wird der sogenannte iFobt (Stuhltest) verwendet den der Patient ganz einfach zuhause durchführen kann. Dieser Test wird im Labor mit einem quantitativer Untersuchungsmethode  Blut untersucht.

Ab dem 55. Lebensjahr wird der iFobt Test nur noch alle 2 Jahre durchgeführt oder sie können alle 10 Jahre bei einem Internisten eine Darmspiegelung durchführen lassen.

Die Krebssterblichkeit an einem Dickdarmtumor kann durch die Vorsroge um bis zu 85 Prozent gesenkt werden.

Eine  weitere Untersuchungen, die zurzeit jedoch noch keine Kassenvorsorgeleistungen ist,  können zur deutlichen Verbesserung der Vorsorge empfohlen werden:
- der PSA-Test im Blut (Prostata spezifisches Antigen): Dieser sogenannte "Tumormarker" gibt
   recht frühzeitig Hinweise auf das Vorliegen eines Prostatakarzinoms

Ab 65 Jahren gibt es für Männer eimalig eine Vorsorgeultraschalluntersuchung zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas.

Check up 35

Gesundheitsuntersuchung- Check up 35

Die Gesundheitsuntersuchung, auch als 'Check up' bekannt, hilft Leben retten. Bedauerlicherweise nehmen nur etwa ein Drittel aller Betroffenen diese Vorsorgeleistung in Anspruch.

Wer kann das Angebot in Anspruch nehmen?
Vorsorgen ist besser als heilen. Dies gilt gerade für die großen Zivilisationskrankheiten wie Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Nierenleiden, Stoffwechselstörungen und Zuckerkrankheit (Diabetes). Die Früherkennung von Gesundheitsstörungen lohnt sich und erspart den Menschen Leid und Schmerzen. Deshalb haben die Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) vereinbart, dass sich gesetzlich Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre von Kopf bis Fuß untersuchen lassen können. Das Angebot der Gesundheitsuntersuchung ('Check-up') gilt für Frauen und Männer in gleicher Weise.
Privatpatienten und Selbstzahler können diesen Check up auch jährlich in Anspruch nehmen, unabhängig von der obigen Altersgrenze.
Den gesetzlich versicherten Patienten bieten wir in den Jahren, in denen seitens ihrer Krankenkasse kein Check up gezahlt wird, einen Intervall-Check-up an, welcher aus medizinischer Sicht sinnvoll und zu empfehlen ist. Die Kosten hierfür müssen jedoch selbst getragen werden.

Die wenigsten Versicherten wissen, dass sie auch dann untersucht werden, wenn sie keine Beschwerden haben. Auch Patienten, die wegen einer oder mehrerer Krankheiten, auf die die Gesundheitsuntersuchung ausgerichtet ist, bereits in ärztlicher Behandlung sind, sind vom weiterführenden 'Check-up' nicht ausgeschlossen.

Warum ist der 'Check up' so wichtig?
Unbehandelter Bluthochdruck oder erhöhte Cholesterinwerte können zu ernsthaften Herz- Kreislauf- Erkrankungen, zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Dabei reichen oft schon kleine Verhaltensänderungen (Aufgabe des Rauchens, sportliche Bewegung, gesunde Ernährung etc.) aus, um bestehende Risikofaktoren zu mindern. Früherkennung einer Zuckerkrankheit lohnt - sie eröffnet frühzeitig Wege zur Therapie und ermöglicht qualifizierte Vorsorge im Hinblick auf gravierende Diabetesfolgen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, Erkrankungen der Augen, der Nieren sowie Durchblutungsstörungen. Die Gesundheitsuntersuchung dient dazu, mögliche individuellen Risikofaktoren zu finden und einen individuellen Fahrplan zu ihrem Abbau zu erstellen.
Die Gesundheitsuntersuchung dient der Vermeidung von Krankheiten und damit der Erhaltung der Lebensqualität. Deshalb ist diese Gesundheitsuntersuchung vor allem für die Versicherten gedacht, die noch nicht krank sind oder sich nicht krank fühlen. Gerade die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz- Kreislauf- Erkrankungen, die Zuckerkrankheit oder Nierenerkrankungen stellen sich schleichend ein und machen anfänglich keine Beschwerden. Aber Herz- Kreislauf- Erkrankungen sind hierzulande noch immer die häufigste Todesursache.

Ablauf der Untersuchung, Auswertung
In einem ausführlichen Eingangsgespräch erläutert der Patient seinem Arzt eventuell bestehende Erkrankungen bei ihm oder in der Familie und seinen persönlichen Gesundheitszustand. Dann erfolgt eine Ganzkörperuntersuchung mit Messen des Blutdrucks. Eine Blutprobe bestimmt Blutzucker und Gesamt-Cholesterin. Der Urin-Streifen-Test spürt Nierenkrankheiten auf. Ein Ruhe-EKG schließt sich eventuell an. In einem abschließenden Gespräch wird der Arzt die erhobenen Befunde mit dem Patienten besprechen und gemeinsam mit ihm eventuell notwendige Maßnahmen erläutern.
Eine Auswertung der bisher erfolgten Gesundheitsuntersuchungen hat ergeben, dass bei jedem zweiten Teilnehmer eine Erkrankung oder Risikofaktoren festgestellt wurden, die bis dahin noch nicht bekannt waren. Am häufigsten wurden erhöhte Blutfettwerte festgestellt.

Weiterführende Untersuchungen im Rahmen des 'Check up'
Auf Wunsch des Patienten kann der 'Check up' um Untersuchungen wie z.B. Ultraschall, Belastung- oder Langzeit-EKGs oder genauere Blutwert-Bestimmungen (z.B. Prostata-Wert PSA beim Mann) erweitert werden, um das Vorsorgeprogramm zu komplettieren. Diese Untersuchungen sind leider keine Leistungen im Rahmen des 'Check up', medizinisch jedoch sinnvoll und empfehlenswert.

Reiseimpfberatung

Jeder Reisende sollte den Aufenthalt in anderen Ländern ohne unnötige gesundheitliche Gefahren genießen können. Dazu ist eine dem Reiseziel angemessene Beratung und Vorbeugung notwendig.

Viele Impfungen sind Bestandteil der Krankenversicherungen. Spezielle Reiseimpfungen müssen jedoch von den Reisenden selbst bezahlt werden. Diese Kosten für eine sinnvolle Vorsorge sollten Sie nicht scheuen. Im Vergleich zu den Reisekosten sind sie sehr gering. Die Impfungen verhindern mögliche gesundheitliche Folgeschäden.
Gerade auch Last-Minute Reisende sollten sich unbedingt beraten lassen. Auch bei diesen Reisenden kann ein gewisser Impfschutz immer noch erreicht werden.

Als Hausarzt ist man aufgrund der genauen Kenntnis Ihrer gesundheitlichen Situation sehr gut in der Lage, die notwendigen Impfungen und Vorbeugemaßnahmen einschließlich der Beratung zur Flugtauglichkeit zusammenzustellen.

Reise-Impfberatungen und -Impfungen sind keine Leistung der Krankenkassen (außer Tetanus, Diphtherie, Polio und inzwischen auch FSME). Daher sind diese Leistungen kostenpflichtig. Für die Reiseimpfberatung einschließlich Impfplan berechnen wir eine Aufwandspauschale. Für die Durchführung von Impfungen entstehen ebenfalls Kosten je Impfung einschließlich Impfbescheinigung und ggf. Impfpass. Reiseimpfungen sind nur nach erfolgter Beratung möglich. Ein Impfplan z.B. einer Apotheke kann aus juristischen und fachlichen Gründen keine Grundlage für eine ärztliche Leistung sein.

Die Impfstoffe (z.B. Hepatitis A/B, Thyphus, Cholera) und Reisemedikamente (z.B. Malariaprophylaxe) dürfen Ihnen nur auf Privatrezepten je nach Reiseziel verordnet werden.

Neben den Impfungen gilt es auch, die notwendigen Dauermedikamente (z.B. Insulin bei Diabetikern, Herz- und Blutdruckmittel, Blutverdünner, Schmerzmittel etc.) in ausreichender Menge mitzunehmen. Die Zusammenstellung einer Reiseapotheke sollte individuell mit dem Hausarzt besprochen werden, rechtliche und Einreisebestimmungen der Urlaubsländer müssen dabei beachtet werden. Weitere Informationen und notwendige Formularvordrucke finden Sie im Artikel Flugreisen.

Kleine chirurgische Eingriffe

Wir bieten Ihnen kleine chirurgische Eingriffe unter Lokalanästhesie in unserer Praxis an wie zum Beispiel

  • gutartige/bösärtige Hautumorentfernen (z.B. Muttermal, Fibrome)
  • „Emmert-Plastik“ partielle Nagelwurzelresektion mit eigenenm Verfahren (Großzehenpanarithium, ständige Nagelbettentzündungen)
  • Atheromentfernung (Talgdrüsenwucherung, "Talgdrüsenverschluss")
  • Phlegmonentfernung (Entzündliche Geschwülste oder Flache Entzündungen)
  • kleine Abszessentfernungen/-eröffnung
Botulinum

Botulinum

Falten Behandeln

Ein junges, frisches Aussehen ist Ausdruck von Gesundheit, Attraktivität und Leistungsfähigkeit.
Aber der Alterungsprozess hinterlässt auch an unserer Haut Spuren:
Bindegewebsfasern erschlaffen, die Spannung der Haut lässt nach, Falten entstehen. Die Genetik spielt eine Rolle aber auch die individuelle Lebensweise beeinflusst unser Hautbild.


Für schöne Haut kann man durch eine individuell abgestimmte Pflege und Behandlung einiges tun.
Besonders durch die beachtlichen Fortschritte in der medizinisch-kosmetischen
Forschung stehen uns heute viele Möglichkeiten zur Faltenbekämpfung zur Verfügung

Zu einer sanften und gleichzeitig wirksamen Methode gehört Botulinumtoxin A zur Faltenkorrektur.

Botulinumtoxin A

Botulinumtoxin A ist eine Substanz, die eine gesteigerte mimische Muskelaktivität vermindert.
Behandelt werden vor allem:

  • Zornesfalten
  • waagerechte Stirnfalten
  • Krähenfüße
  • tiefere Falten im Ober- und Unterlippenbereich

Gleichzeitig beugt eine Unterspritzung mit Botulinumtoxin A der Entstehung solcher Falten vor.

Zur Faltenbehandlung spritzt der Arzt wenige hochwirksame Tropfen der sehr stark verdünnten
Lösung mit hauchdünnen Kanülen exakt in den zu behandelnden Muskel ein. Diese Einstiche sind
kaum zu spüren.


Natürliche Schönheit

Innerhalb weniger Tage zeigen sich erste Erfolge: Die Haut wird glatter, Linien und Fältchen verschwinden.
Die Behandelten wirken In vielen Fällen erheblich jünger und entspannter. Der Gesichtsausdruck bleibt natürlich,
denn ein Rest an Mimik bleibt erhalten. Starres Aussehen wie es z. B. nach Lifting-Operationen möglich ist, wird vermieden.

Die volle Wirkung ist in der Regel nach ca. 14 Tagen erreicht und hält durchschnittlich vier
bis fünf Monate an, nach wiederholten lnjektionen manch mal auch länger.

Da sich die behandelte Stelle immer regeneriert und keine bleibenden Veränderungen auftreten, gilt die
Anwendung von Botulinumtoxin A bei Falten mittlerweile als eine sichere medizinisch- kosmetische
Behandlungsmethode. Die Unterspritzung mit Botulinumtoxin A kann ohne Probleme beliebig oft wiederholt
werden und lässt sich problemlos mit allen anderen Verfahren zur Therapie von Falten kombinieren.

Weitere Anwendungen:
Schon im 19. Jahrhundert wurde Botulinumtoxin A zur Therapie eingesetzt, um die angespannte, verkrampfte Muskulatur auszuschalten.
Die Zulassung 1979 in den USA ermöglicht, dass Botulinumtoxin A bei vielen Augen-, Nerven- und Muskelerkrankungen gerade auch bei Kindern zur Therapie eingesetzt wird.

Übermäßiges Schwitzen:
Botulinumtoxin A hemmt die Aktivität der Schweißdrüsen.
Durch oberflächliche Injektionen an Achseln, Handflächen oder Fußsohlen
wird eine lästige Schweißbildung binnen 4 bis 12 Monaten gestoppt.

SPANNUNGSKOPFSCHMERZ UND MIGRÄNE:
Oftmals verschwinden Spannungskopfschmerzen oder Migräne nach einer Behandlung mit Botulinumtoxin A.
Die Behandlung solcher Kopfschmerzen Ist derzeit weltweit in Erprobung.

Aufklärung:
Welche Behandlungsmethode am besten geeignet ist, sollte in einer persönlichen
Beratung individuell erörtert werden.
Diese Erstinformation kann ein eingehendes Aufklärungsgespräch nicht ersetzen.

Wir beraten Sie gerne.

Hyal-System

Flächenbehandlung zur natürlichen Hautverjüngung

Schon nach dem 25. Lebensjahr beginnt die Haut an Spannkraft und Elastizität zu verlieren, auch der Wassergehalt nimmt ab.
Erste äußerlich sichtbare Anzeichen dafür sind so genannte Krähenfüße um die Augen und Lachfalten um die Mundwinkel.
Etwa mit dem 40. Lebensjahr verlangsamen sich wesentliche Energie- und Stoffwechselprozesse in der Haut.
Damit verändert sich auch die Hautoberfläche. Sie wird schlechter durchblutet, schlaffer, spröder und rauer, es bilden sich Fältchen.
Das Unterhautfettgewebe schwindet und auch die Aktivität der Talgdrüsen lässt nach, wodurch die Haut trockener wird.


Die Hautoberfläche wird mit zunehmendem Alter immer dünner. Durch Pigmentierungsstörungen bilden sich schließlich so genannte Altersflecke.


Wesentliche Faktoren, die zu einer vorzeitigen Hautalterung führen :

  •  Häufige Sonnenbäder: Für die vorzeitige Hautalterung ist vor allem ein Bestandteil der UV- Strahlen, die UVA- Strahlen, verantwortlich. Sie dringen bis in die tieferen Hautschichten vor und entfalten dort ihre schädigende Wirkung. Folge sind eine Abnahme der Hautelastizität und frühzeitige Faltenbildung.
  • Nikotin: Durch das Rauchen von Zigaretten werden zahlreiche freie Radikale freigesetzt, die die Haut früher altern lassen.
  • Die Erbanlagen: Die beschriebenen Alterungsprozesse der Haut laufen bei jedem Menschen im Laufe eines Lebens ab. Es gibt jedoch große Variationsbreiten: Manche Menschen haben mit 50 Jahren noch eine Haut wie andere mit 40, andere entwickeln schon mit 25 Jahren erste Fältchen. Dies kann an der genetischen Ausstattung liegen, die jeder Mensch bei seiner Geburt mitbekommen hat. Auf diese Erbanlagen haben Sie durch Ihr Verhalten keinen Einfluss, sie können nicht verändert werden.

Da die Anwendung der natürlichen Hyaluronsäure in erster Linie auf dem Behandlungskonzept der Biorevitalisierung beruht, ist hier ein spezielles Behandlungsverfahren notwendig. Es hat zum Ziel, möglichst hohe Konzentrationen der biologisch aktiven Hyaluronsäure im Gewebe zu erreichen.
Dies ist mit einem speziellen Injektionsverfahren, der so genannten Cross- Link- Technik, möglich.

Die Cross- Link- Technik

  • verleiht der Haut Spannkraft und
  • ermöglicht der natürlichen Hyaluronsäure, sich über eine große Fläche des Gesichts zu verteilen, wo sie ihre bioaktive Wirkung entfalten kann.

Wie häufig muss die Hyaluronsäure injiziert werden?

Wie häufig und in welchen Abständen die natürliche Hyaluronsäure gespritzt werden muss, richtet sich nach Ihrem individuellen Hauttyp. Wenn Ihre Haut noch eine relativ gute Spannkraft hat, so können die Abstände am Anfang etwas größer gewählt werden. Ist die Haut schon relativ schlaff, so sind gerade zu Beginn mehrere Behandlungen in kürzeren Abständen erforderlich.

Die angegebenen Behandlungszyklen sind jedoch nur Anhaltspunkte. Hyal-System® kann ganz variabel eingesetzt werden.
Aufgrund seiner guten Verträglichkeit sind auch häufigere Injektionen möglich. Daher wird Ihr Arzt mit Ihnen vor Beginn der Therapie ein Behandlungsprogramm aufstellen, das speziell auf Ihre individuelle Situation eingeht.

Bin ich nach der Behandlung wieder voll einsatzfähig?

Die Behandlung mit Hyal-System® wird ambulant bei Ihrem Arzt durchgeführt. Sie können danach nach Hause gehen und sind sofort wieder arbeitsfähig.

Wie immer, wenn eine Injektionsbehandlung durchgeführt wird, kann es an den Injektionsstellen zu Schwellungen und/ oder Rötungen kommen. Diese Reaktionen verschwinden jedoch von selbst innerhalb nur weniger Stunden nach der Injektion.

In seltenen Fällen kann es an manchen Einstichstellen auch zu kleinen Blutergüssen kommen. Sie klingen aber ebenfalls innerhalb weniger Tage nach der Injektion ab - auch ohne Behandlung. Solche Blutergüsse können mit einem normalen Tages-Make-up gut kaschiert werden.

Fazit: Die Injektionsbehandlung mit Hyal-System® ist eine sichere Methode. Nach der Behandlung können Sie Ihre Aufgaben in Beruf und Familie sofort wieder in vollem Umfang wahrnehmen.

Welche Risiken gibt es bei dieser Behandlung?

Wenn Sie sich für Hyal-System® entscheiden, dann haben Sie eine gute Wahl getroffen. Die natürliche unvernetzte Hyaluronsäure in Hyal-System® ist sehr gut verträglich, das Risiko für eine Allergie ist sehr gering.

Ist die Injektion sehr schmerzhaft?

Wie jede andere Behandlung auch, bei der mehrere Injektionen verabreicht werden, ist die Therapie mit Hyal-System® nicht ganz schmerzfrei. Die meisten Patienten finden die Behandlung jedoch „gut erträglich“. Doch gerade bei der Schmerzempfindung gibt es individuell sehr große Unterschiede.

Vermutlich wissen Sie selbst am besten, ob Sie eher ein empfindlicher Typ sind oder ob Sie mit den Einstichen der - übrigens sehr dünnen - Nadel gut zurechtkommen.

Auf jeden Fall brauchen Sie aus Angst vor Schmerzen nicht auf diese Therapie zu verzichten!

Es gibt die Möglichkeit, dass Ihnen Ihr Arzt vor den Injektionen ein Gel auf die Haut streicht, das ein lokales Betäubungsmittel enthält, ähnlich wie es beim Zahnarzt eingesetzt wird. Dadurch wird die Schmerzempfindung beim Einstich weitgehend ausgeschaltet.

Fragen Sie Ihren Arzt offen nach dieser Möglichkeit, wenn Sie bei dem Gedanken an die Einstiche ein mulmiges Gefühl haben.


Kann ich mir eine solche Behandlung überhaupt leisten?

Vielleicht hat Sie bisher die Angst vor Kosten davon abgehalten, Ihren Arzt nach der Möglichkeit einer Faltenkorrektur zu fragen. Die vielfältigen Behandlungsverfahren der alternden Gesichtshaut sind preislich sehr unterschiedlich: An der Spitze stehen chirurgische Eingriffe wie z. B. ein Fullfacelifting.

Im Vergleich dazu sind Injektionsbehandlungen relativ „günstig“. Ihre Unsicherheit bezüglich der finanziellen Seite können Sie am besten durch ein offenes Gespräch mit Ihrem Arzt überwinden.

Bei der Therapie mit Hyal-System® können Sie dank der hohen Flexibilität dieser Behandlungsmethode auch auf die preisliche Gestaltung Einfluss nehmen. Nach den initialen Behandlungen ist es möglich, zwischen den Injektionen zur Aufrechterhaltung des Therapieerfolgs etwas mehr Zeit verstreichen zu lassen.

Hier verhält es sich ähnlich wie nach dem Haarfärben: Nach einer Grundfärbung fühlen sich manche nur wohl, wenn sie sehr häufig zum Nachfärben gehen, andere sind auch mit größeren Abständen zufrieden.

Wir beraten Sie gerne.

Apparative Diagnostik
  • EKG Gerät (Elektro-Kardio-Graphie)
  • Lungenfunktionstest
  • Hörtestgerät
  • Ultraschallgerät  (Bauchraum)
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Elektroakupunktur
Allgemeine Laboruntersuchungen

Fremdlabor

Routine und dringende Blutentnahmen werden bei uns ausschließlich mit Terminvereinbarung durchgeführt, um eine notwendige Patientenvorbereitung zu gewährleisten.

Liebe Patienten,

bevor wir Blutuntersuchungen auf Ihren Wunsch und somit Ihre Rechnung veranlassen, bitte ich Sie darum, vorher ein ärztliches Gespräch mit mir zu suchen, um über Ihre Beschwerden zu sprechen und dadurch Doppeluntersuchungen und unnötige Kosten zu vermeiden.

Wie bereite ich mich für eine Blutentnahme vor?

  • 12 Stunden Nahrungskarenz
  • kein Kaffee, Tee oder Fruchtsäfte
  • 3 Stunden Nikotinabstinenz
  • 24 Stunden Alkoholkarenz
  • keine Schilddrüsenmedikamente einnehmen
  • keine körperliche Anstrengung vor der Blutentnahme (z. B. morgendliches Joggen)
  • keine erschöpfenden Anstrengungen in den letzten 3 Tagen (z. B. Marathon)
  • bitte trinken Sie vorher ausreichend Wasser

Liebe Patienten, damit Ihre Blutresultate korrekt interpretiert werden können, halten Sie bitte die oben genannten Vorbereitungsmaßnahmen ein. Eine falsche Vorbereitung zur Blutentnahme kann die Laborparameter bis zu 50 % verändern.

Eigene Laboruntersuchungen

Für eine zeitnahe Diagnose und Behandlung führen wir einige Untersuchungen direkt in unserer Praxis durch, dazu gehören:

  • Hämoglobin-Messung
  • Leukozyten-Zählung
  • Blutzucker-Messung
  • INR-Messung
  • Urinschnelltest
  • Streptokokken-Schnelltest
  • D-Dimere-Schnelltest
  • Troponin-Schnelltest
  • Mikroskopische Urinuntersuchungen

Allergietest

Nahrungsmittelintoleranz

Was ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit versteht man alle unerwünschten Beschwerden oder Reaktionen des Körpers nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel. Nicht selten treten Nahrungsmittelunverträglichkeiten erst nach mehreren Tagen auf und zeigen sich in Form von Darmbeschwerden (Durchfall, Verstopfung oder Blähungen).

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit darf jedoch nicht mit einer typischen Allergie verwechselt werden. Eine Allergie zeigt sich in Form von Reaktionen wie Kribbeln in Mund und Rachen, Hautausschlägen oder Atemnot.

Wie kann man eine Nahrungsmittelunverträglichkeit herausfinden?

Ganz einfach!

Durch eine herkömmliche Blutentnahme entnehmen wir Ihnen zwei Serumröhrchen, die dann an ein spezielles Labor für Nahrungsmittelunverträglichkeits- und Allergietests gesendet werden.

In diesem Labor wird zunächst ein sogenannter Pool untersucht, um festzustellen, ob überhaupt eine Unverträglichkeit vorliegt. Reagiert der Pool, wird er aufgeschlüsselt und die einzelnen Nahrungsmittel werden untersucht.

Sobald die Blutresultate wieder in der Praxis vorliegen, wird ein Arzttermin zur Besprechung der Ergebnisse vereinbart.

Prick-Test

In unserer Praxis haben wir die Möglichkeit, einen kleinen Allergietest über die Haut mit folgenden Allergenen durchzuführen: 8 verschiedene Pollen, Hunde-/Katzenhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze.

Bei diesem Test werden Ihnen spezielle, industriell hergestellte Allergenlösungen auf die Innenseite des Unterarms aufgetragen und durch mehrere Stiche mit einer feinen Nadel/Lanzette in die Hautoberfläche eingebracht. Der Test muss 15 Minuten einwirken; Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) können direkt vor Ort festgestellt werden.

Behandlungen: symptomatische Behandlung der Allergiebeschwerden, Desensibilisierung bzw. Hyposensibilisierung.

Ernährungsberatung

Der Erste Schritt ist der getroffene Entschluss etwas zu ändern.

Sie möchten eine dauerhafte Gewichtsreduktion um ihrer Gesundheit und Vitalität etwas Gutes zu tun.

Dabei könne wir Ihnen helfen.

Wer abnehmen möchte, kann dies nur mit einer Diät oder lediglich sportlicher Betätigung kaum schaffen. Der Körper sollte einerseits dazu angeregt werden, Fett zu verbrennen und Kalorien abzubauen und andererseits nicht durch die falsche Ernährung wieder mit übermäßigen Kalorien versorgt werden. Es kommt also auf das richtige Maß an, was ebenso gilt, wenn man es nicht auf das Abnehmen abgesehen hat, sondern nur gesund leben möchte.

  • Krebsdiät
  • Symbioselenkung
  • Heilfasten
  • Diätberatung, Ernährungsberatung
Aufbaukuren

Sind Sie...

 

schwach                 kraftlos                               müde                                  erschöpft

              gereizt                    unkonzentriert                         ausgebrannt

  

oder wollen sie einfach nur Ihr Immunsystem stärken z.B. bei häufigen Grippalen Infekten oder Chemotherapie.

Versuchen Sie es doch einmal mit einer Aufbaukur!!

Aufbauspritze

Die Aufbauspritze  (Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure) wird intramuskulär gespritzt und ist hilfreich bei Blutarmut, Nervenerkrankungen oder zur allgemeinen Stärkung.

Die Aufbauspritzen können 1- bis 2-mal pro Woche verbreicht werden, insgesamt sollten zwischen 5 und 10 Spritzen injiziert werden. Natürlich gibt es auch Vitaminkur auch als Infusionen.

Vitamin – C (Infusionen)

Wussten Sie, dass...

  • die meisten Tiere Vitamin C im Stoffwechsel in großen Mengen selbst herstellen können?
  • wir Menschen diese Fähigkeit im Laufe der Evolution verloren haben?
  • für uns die regelmäßige Zufuhr von Vitamin C lebensnotwendig ist?

Bei der Vitamin-C-Therapie bekommt der Patient Infusion mit einem hohen Vitamin C Anteil intravenös verabreicht. Die so zugeführte Dosis an Vitamin C ist dabei wesentlich größer, als sie in Tablettenform wäre. Aber genau diese hohen Mengen an Vitamin-C braucht ein geschwächter Organismus zum Aufbau.

Anwendung bei:

  • Krebserkrankungen
  • Erschöpfungszuständen
  • Leistungsminderung
  • Lebensmittelallergien
  • Infektanfälligkeit
  • chronischen Entzündungen     

Eigenblut Behandlung

Durchführung

Zunächst wird eine kleine Menge des eigenen Blutes wie beim  Blutabnehmen gewonnen. Dieses Blut wird anschließend je nach Erkrankung unbehandelt gespritzt oder mit einem homöopathischen Mittel vermischt und dann in den Gesäßmuskel injiziert.

Prinzip des Verfahrens

Die Eigenbluttherapie ist als Reiz-Reaktionstherapie ein klassisches naturheilkundliches Verfahren.

Dabei handelt es sich um eine unspezifische Umstimmungstherapie.

Das meist intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem "unerwarteten" Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorganismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen.

Um das Immunsystem weiter anzuregen und zu modulieren, können dem Eigenblut auch beispielsweise homöopathische Zusätze beigefügt werden. Der Reiz lässt sich durch homöopathische Potenzierung noch akzentuieren.

Dabei entsteht auch ein Reiz, der das vegetative Nervensystem erfasst.

Wirkungsweise

Aus den zerfallenden Blutbestandteilen frei werdende Eiweißstoffe regen eine Immunantwort an. Die in Gang kommenden immunologischen Vorgänge werden am Anstieg der Leukozytenzahl, vermehrter Antikörperbildung und evtl. auch Temperaturanstieg sichtbar. Wie bei anderen Reiz-Reaktionsmethoden auch, kann der anfängliche Reiz zu einer sogenannten Erstverschlimmerung führen, die dann aber rasch in das Gegenteil, eine Verbesserung, umschlägt. Die Erstverschlimmerung kann auch so gesehen werden, dass sie eine chronische, nicht ausreichend durch das Immunsystem bekämpfte Krankheit in eine akute Krankheit überführt, die nun eine kräftige Immunantwort auslöst und dadurch zur Ausheilung gebracht werden kann.

Indikationsgebiete

Immunschwäche und Immunmodulation
Rekonvaleszens
Migräne
Allergien
akute virale und bakterielle Infektionen
alte und chronische Krankheitsprozesse

Chronische Entzündungen der Atemwege, des Urogenitaltraktes und der Gallenwege, sowie eine allgemeine Infektanfälligkeit sprechen gut auf eine Eigenbluttherapie an.
Auch vegetative Störungen werden durch die Reizantwort des vegetativen Nervensystems günstig beeinflusst.

Sämtliche Allergien können erfolgreich mit einer Eigenbluttherapie behandelt werden. Die Eigenbluttherapie wirkt umstimmend (modulierend) auf die körpereigene Abwehr.

Grundprinzip der Eigenblutbehandlung bei Allergien:

Eine aufwendige Antigen-Austestung ist bei einer individuellen Eigenblutbehandlung nicht erforderlich.
Mit der Eigenbluttherapie werde im akuten Krankheitsgeschehen die vorhandenen allergieauslösenden pathogenen Antikörper in ihrer Struktur modifiziert und umgewandelt und drängen durch die Reinjektion die ursprünglich pathogenen Antikörper zurück. Durch die Wiederholung der Reinjektion des modifizierten Eigenbluts wirkt dieses als Immuntraining und führt wieder zu einer „normalen Antwort“ des Immunsystems auf die vorher allergieauslösende Exposition.
Begleitende therapeutische Maßnahmen ( z.B. eine Darmsanierung ) können im Einzelfall erforderlich sein.

Darmsanierung:
Das mukosa- assoziierte Darmwandlymphatikum ( Darmschleimhaut ) ist das größte immunologische System im menschlichem Organismus und leistet eine entscheidende lokale und systematische Abwehr- und Kontrollfunktion.

Bei akuten bakteriellen Infektionskrankheiten und Viruserkrankungen kann die Behandlung die konventionelle Therapie sinnvoll unterstützen, die Abheilung beschleunigen und Rezidive verhindern.

Weitere Behandlungsgebiete sind Stoffwechselkrankheiten wie Gicht und Diabetes mellitus, arterielle Durchblutungsstörungen, Leberkrankheiten, Krebsnachsorge und Hautprobleme

Schröpftherapie

Die Schröpftherapie ist eine tiefgehende und sehr effektive Entspannungsmethode, um die Muskulatur zu lockern, die Durchblutung zu fördern, hartnäckige Blockaden und Verspannungen zu lösen, sowie Stress abzubauen. Beim trockenen werden die Schröpfgläser auf die intakte Haut aufgesetzt und der manuell hergestellte Unterdruck in den Schröpfgläsern befestigt. Dies führt zu einer stärkeren Durchblutung des Gewebes und steigert dort den Stoffwechsel und wirkt aktivierend und kräftigend. Die Behandlung dauert 15 Minuten und danach bildet sich ein Bluterguss (Hämatom), welcher dem Therapieeffekt wesentlich beiträgt und nach Stunden spätestens Tagen wieder resorbiert wird.

Akupunktur

Anwendungsgebiete

  • Schmerztherapie
  • Allergietherapie
  • Nikotinentwöhnung bzw. Suchtbehandlung
  • Moxibuston

Die Geschichte der Akupunktur

Die Anfänge der Akupunktur liegen in China. Über die Zeit des Entstehens gibt es widersprüchliche Angaben. Fest steht, daß die Akupunktur bereits 2000 Jahre v.Chr. in China angewandt wurde. Die Ursprünge liegen jedoch weiter zurück. Man schätzt etwa 3000 bis 4000 v.Chr.. Aus Aufzeichnungen, die etwa in die Zeit um 1600 v.Chr. zu datieren sind, weiß man, daß zugespitzte Bambus- und Bronzenadeln zur Behandlung verwendet wurden. Bei Ausgrabungen gefundene zugespitzte Steine, die einer früheren Zeit (etwa 3000 v.Chr.) zugeordnet werden konnten, weisen auf erste Anfänge der Akupunktur hin.
Um die Hintergründe zu verstehen, muß man das Krankheitsbild im China dieser Zeit betrachten. Krankheit bezog sich nicht nur auf körperliche und seelische Gebrechen Das waren sowohl körperliche Zustände, wie Schmerzen oder Verletzungen. Aber auch persönliche oder kollektive Mißerfolge und Naturkatastrophen. Überschwemmungen und Kampfniederlagen hatten demzufolge den gleichen negativen Stellenwert wie Bauchschmerzen.
Die Behandlung von Krankheiten stellte daher immer auch einen Zusammenhang zwischen Mensch und Natur her. Krankheit war im Verständnis der Zeit der gesamtheitliche Mißstand. Und das Gegenteil war die völlige Harmonie des Menschen mit seiner Umwelt, der Natur und sich selbst. Diese Sicht bestimmt wesentlich den ganzheitlichen Therapieansatz der traditionellen chinesischen Medizin.

Vor etwa 1400 Jahren gelangte die Akupunktur über Korea nach Japan. Eine weitere Verbreitung fand zunächst nicht statt. Erst im 14. Jahrhundert n.Chr. wurde die Akupunktur durch Berichte von Marco Polo auch in Europa bekannt. Im 17. Und 18. Jahrhundert wurde die Akupunktur dort zunächst nur an den Fürstenhöfen angewandt. Im 19. Jahrhundert nahm aber die Zahl der kritischen Anmerkungen zu. Darüber geriet die Akupunktur in Europa gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder in Vergessenheit.
Anfang der 50er Jahre in Europa und wenige Jahre später in den USA kam die Akupunktur wieder in den Westen. Doch erst 1972, mit Nixons Besuch in China, wurde die Akupunktur auch in den Medien populär. Seitdem hat sich die Akupunktur sowohl in den USA als auch in Europa vehement weiter entwickelt. Während in den USA die Therapie überwiegend von chinesischen Einwanderern geprägt ist, wurde sie in Europa eine 'ärztliche' Therapie. Inzwischen ist sie weit verbreitet und wird erfolgreich bei einer ganzen Reihe von Indikationen eingesetzt und hat auch ihren Weg an die Universitäten gefunden.
Akupunktur ist heute außerhalb Asiens in den westlichen Ländern eine ernsthafte Therapie geworden, die erforscht wird und sich weiterentwickelt. In vielen Ländern ist sie bereits eine anerkannte Ergänzung zur westlichen Schulmedizin und wird von dieser auch anerkannt.

Ablauf einer Behandlung

Ein Akupunkturtermin dauert ca. 20-30 Minuten. Der Patient wird in eine entspannte Position (liegend oder sitzend) gebracht, in der er auch nach der Behandlung zur weiteren Entspannung noch etwas verweilt. Der Akupupunkturpunkt wird vor dem Einstich der Nadel leicht massiert um den Bereich der Haut zu entkrampfen. Erstes Gebot ist die möglichst geringe Zahl der Nadeln. Hier gilt nicht, Viel ist besser. Es ist selten, dass die Anzahl der Nadeln bzw. Stiche 16 übersteigt.
Eine komplette Therapie umfasst zwischen 10-15 Sitzungen.

Die Wirkungsweise der Akupunktur

Die Denkweise der traditionellen chinesischen Medizin hat die Akupunktur und Wirkungsweise nie in Frage gestellt. Sie hat gewirkt - das war das einzige, das zählte. Forschungen, die die Wirkungsweise der Akupunktur offenlegten, gab es in China ab den 60er Jahren zwar auch in Ansätzen. Doch erst der Erklärungszwang für die fernöstliche Therapie führte im Westen, vornehmlich in Europa und den USA, zu ernsthaften wissenschaftlichen Bemühungen, eine Erklärung für die Wirkungsweise der Akupunktur zu finden.
In früheren Jahren nahm man an, daß die den 'Hautreizungsmethoden' zuzuordnen sei. Andere Überlegungen, häufig von Seiten der kritischen Schulmedizin hervorgebracht, erklärten die Akupunktur ganz einfach mit wirksamen Plazebo-Effekten. Doch auch diese Kritiker vermochten nicht zu erklären, wieso auch Säuglinge und Tiere, die auf Plazebo-Effekte eher schlecht ansprechen, mit Akupunktur wirkungsvoll behandelt werden konnten. Auf einen einfachen Punkt gebracht: Warum können 2 Nadeln in der Kniekehle eines Patienten diesen innerhalb von Minuten von einem seit Tagen bestehenden äußerst schmerzhaften Hexenschuß befreien, nachdem nicht einmal regelmäßige Kortison-Injektionen dazu in der Lage waren?
Anhand von wissenschaftlichen Arbeiten aus dem Westen (USA, Europa) konnten jedoch eine Reihe von Ergebnissen festgestellt werden, die die Möglichkeiten einer Erklärung für die Wirkungsweise drastisch erhöht haben. So weiß man inzwischen, daß Akupunkturpunkte durch verschiedene nachvollziehbare Methoden aufgefunden werden können. Akupunkturpunkte weisen in ihrer Umgebung einen erheblich geringeren elektrischen Widerstand an der Hautoberfläche aus, als an der normalen Hautoberfläche (bis zu 85% geringer). Auf Basis dieser Ergebnisse wurden elektrische und elektronische Punktsuchgeräte entwickelt, mit denen man die Lage der Punkte bei einem Patienten sehr präzise feststellen kann. Andere Resultate weisen nach, daß sich beim Abtasten leichte Vertiefungen an den Stellen des Körpers feststellen lassen, an denen sich Akupunkturpunkte befinden. Zudem befinden sich nahezu alle Akupunkturpunkte an Hautstellen, an denen Nervenbündel nach oben steigen.

Zur Erklärung der Meridiane gibt es viele Hypothesen, deren wissenschaftliche Überprüfung jedoch teilweise noch aussteht.

All das Wissen oder auch die Hypothesen zu Akupunkturpunkten und Meridianen erklären dennoch nicht die Wirkungsweise der Akupunktur. Allerdings ist man inzwischen soweit, daß viele Teilbereiche der Wirkungsweise als 'wissenschaftlich überwiegend erklärt' angesehen werden. So wird zur Zeit von niemandem ernsthaft bestritten, wie die schmerzstillende Wirkung der Akupunktur zustandekommt.
Im Falle einer Schmerzauslösung werden beim Menschen reizempfängliche Nervenzellen, sogenannte Nozizeptoren erregt. Sie wandeln den Reiz in einen elektrischen Impuls um und leiten ihn zum Rückenmark weiter. Dort wird der Impuls von der Hinterhornneurone über das Rückenmark zum Zwischenhirn und von dort zum Großhirn geleitet. Wird ein Akupunkturpunkt gereizt (z. B. durch eine Nadel), vollzieht sich der gleiche Ablauf. Als "Botenstoff" dienen dabei die Substanzen Enkephalin und Dynorphin. Hat ein Mensch Schmerzen, wird zunächst der "Schmerzimpuls" zur Hinterhornneurone weitergeleitet. Wird nun ein diesem Schmerz entsprechender spezieller (!) Akupunkturpunkt gereizt, wird auch von dort ein Impuls an die Hinterhornneurone weitergeleitet. Durch Untersuchungen konnte man feststellen, daß dabei die Übermittlung der eigentlichen ursprünglichen Schmerzinformationen an das Gehirn teilweise unterdrückt wird. Man konnte auch feststellen, daß durch den Reiz, der von einem speziellen Akupunkturpunkt ausgeht, die elektrische Sensibilität der Hinterhornneurone erheblich nachläßt.
Durch jüngere Forschungsarbeiten konnte man nachweisen, daß es durch die Übermittlung der Impulse, die durch die Reizung von Akupunkturpunkten ausgelöst werden, zu einer vermehrten Ausschüttung von Endorphinen kommt, die im Volksmund als "Glückshormone" bekannt sind.
Durch all diese Ergebnisse ist die Wirkungsweise der Akupunktur nicht vollständig erklärt. Doch täglich kommen neue Mosaiksteinchen hinzu, die den noch bestehenden Fragenkomplex schrumpfen lassen. Viel präziser sind inzwischen Arbeiten, die das "was" der Akupunktur beschreiben. Die Liste der Indikationen und der Therapiehinweise zur wirkungsvollen Akupunkturbehandlung erweitert sich permanent..
Die Indikationen der Akupunktur
Wenn man von den Indikationen der Akupunktur spricht, muß man gleichzeitig darauf hinweisen, daß es - wie bei fast jeder anderen Form der Behandlung - keine ausschließlichen Indikationen für die Akupunktur gibt. Es gibt allerdings Krankheitsbilder, die sich mit Akupunktur nachweislich gut behandeln lassen und andere, bei denen die Akupunktur eher weniger erfolgreich ist. Und es gibt auch Indikationen, bei denen die Akupunktur sich als eine hervorragend wirkungsvolle Ergänzung herausgestellt hat. In folgenden Fällen hat sich die Akupunktur als wirkungsvoll herausgestellt:

Erkrankungen des Bewegungsapparates:

Die Akupunktur hilft hier sehr wirkungsvoll! Bei Schmerzzuständen, die aus Gelenkschädigungen resultieren, tritt oft schon nach kurzer Behandlungszeit nachhaltige Linderung der Schmerzen ein. Die Krankheitssymptome können mit der Akupunktur nicht behandelt werden.
Bei Störungen im Halswirbelsäulen-Bereich reduziert die Akupunktur die Schmerzen erheblich, in einigen Fällen werden auch die eigentlichen Störungen durch die Behandlung geheilt. Dies ist insbesondere bei ausstrahlenden Spannungskopfschmerzen der Fall oder auch bei schmerzhaften Halsverspannungen, dem sogenannten "Schiefhals". In letzterem Fall hilft die Akupunktur übrigens in den meisten Fällen sofort!
Schmerzen und Störungen im Bereich Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule lassen sich häufig ebenfalls sehr gut beseitigen. Sehr erfolgreich ist die Akupunktur bei der Behandlung der Lumbalgie, dem "Hexenschuß", wo schon nach sehr kurzer Zeit nachhaltige Linderung eintritt. Eine deutlich spürbare Schmerzreduktion erfolgt auch bei Ischiasproblemen.
Sehr gute Ergebnisse sind von der Behandlung durch Arthrosen ausgelöster chronischer Gelenkschmerzen bekannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Behandlungsmethoden ist die Akupunktur bei der Heilung des sogenannten "Tennisellbogens" sehr erfolgreich!
Gute Ergebnisse gibt es bei Sehnenscheidenentzündungen.

Erkrankung der Atmungsorgane:

Für ihre sehr guten Erfolge bei der Behandlung von chronischem Asthma ist die Akupunktur bekannt. Bei Erwachsenen gibt es sehr gute Behandlungsergebnisse bei chronischer Bronchitis. Bei Erwachsenen kann die Akupunktur bei chronischem Asthma die Anfälle unterbinden und - gelegentlich auch in Verbindung mit Zusatztherapien - die Krankheit heilen. Bei Kindern reicht die Akupunktur beim bronchialen Syndrom häufig als alleinige Behandlungsmethode aus.

Kopfschmerzen:

Die Behandlung von Kopfschmerzen wird im Westen als eine "besonders erfolgreiche Domäne" der Akupunktur bezeichnet. Die Akupunktur ist tatsächlich erstaunlich wirkungsvoll bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen und vor allem bei der Behandlung und Heilung der Migräne! Bei der Migräne besteht sogar die Möglichkeit, bisher vermeintlich therapieresistente Erkrankungen zu heilen, d.h. Migräneformen, bei der keine andere Therapie etwas ausrichten konnte.

Psychische Funktionsstörungen:

Die Akupunktur kann - je nach Behandlung - einen Patienten stimulieren oder beruhigen. Daraus ergeben sich gute bis sehr gute Erfolge bei der Behandlung von sogenannten psychischen Funktionsstörungen. Die Akupunktur hat sich als wirkungsvolle Behandlungsmethode bei Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit und Abgeschlagenheit erwiesen. Gerade im Westen wird die Akupunktur seit einigen Jahren erfolgreich in der sogenannten Streßbehandlung eingesetzt.

Neurologische Erkrankungen:

Neben den oben bereits beschriebenen Erfolgen bei der Behandlung von Lumbago (Hexenschuß) oder bei Ischialgien ist vor allem die Behandlung von Phantomschmerzen sehr erfolgreich.

Herz- und Kreislauferkrankungen:

Immer unter der Voraussetzung, daß eine vorherige eingehende Untersuchung klar und eindeutig feststellt, daß keine organische Krankheit vorliegt, ist die Akupunkturbehandlung bei funktionellen Herzbeschwerden häufig sehr erfolgreich. In den letzten Jahren wurde die Akupunktur häufig als Begleittherapie bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Die Dosierung der dabei verabreichten Medikamente konnte durch die Akupunkturbehandlung deutlich reduziert werden.

Suchtbehandlung:

Die Erfolge in der Suchtbehandlung durch Akupunktur werden vor allem in der Presse immer wieder hervorgehoben. Die sogenannte "Raucherentwöhnung" ist dafür ein gutes Beispiel. Tatsächlich kann die Akupunktur bei einer ganzen Reihe von Suchterkrankungen wirkungsvoll helfen oder die jeweilige Entziehung erfolgreich begleiten. Dazu im Einzelnen folgendes:
Nikotinsucht: Die Akupunkturbehandlung reduziert bei der Raucherentwöhnung die für den Patienten unerwünschten Begleiterscheinungen. Vor allem die übergroße Nervosität und die anfallartig auftretende "Gier nach der Zigarette" werden deutlich vermindert. Raucherentwöhnungen, die durch Akupunktur begleitet werden, sind überwiegend sehr erfolgreich (nur 20-25% Rückfallquote).
Alkoholsucht: Bei der Behandlung der Alkoholsucht kann auf die Einnahme von Medikamenten nicht verzichtet werden. Die Akupunktur erweist sich jedoch bei der Beruhigung des Patienten als sehr wirkungsvoll.
Drogensucht: In den USA wird der Drogenentzug vermehrt durch Akupunkturbehandlung begleitet. Eine Gruppe von Ärzten hat sich zwischenzeitlich erfolgreich auf diese Zusatzbehandlung spezialisiert. Es gibt eine eigene Ärzteorganisation (NADA), die inzwischen weltweit vertreten ist und entsprechende Ausbildungen für Mediziner durchführt. Am Lincoln-Hospital in der South-Bronx in New York werden täglich über 300 Entzugspatienten (überwiegend Heroin) mit Akupunktur behandelt.
Freßsucht: Bei übergewichtigen Patienten, bei denen eine Stoffwechselerkrankung durch Untersuchungen eindeutig ausgeschlossen wird, kann die Akupunkturbehandlung bei ärztlich begleiteten Diäten ebenfalls unterstützend wirken. So werden durch die Therapie Schweißausbrüche, Zittern und Heißhungergefühle fast vollständig ausgeschaltet.

Moxibustion

Moxibustion, die Behandlung von Akupunkturpunkten mit Wärme bildet einen wesentlichen Bestandteil der Traditionellen Fernöstlichen Medizin in der Behandlung von Erkrankungen.
Moxibustion wird dann angewendet, wenn es darum geht, dem Körper Energie und Wärme zuzuführen, vor allem bei langjährigen chronischen Erkrankungen.
Für die Moxibustion oder Moxa-Therapie wird Moxa verbrannt.Das verwendete Kraut ist in erster Linie Beifuß, dessen Blätter pur oder unter Beimengung von anderen Kräutern oder Kräuterrezepturen verwendet werden.Beifuß wird deshalb verwendet, weil es sich als einziges Kraut mit allen Meridianen verbindet, alle Meridiane anspricht und die für die Therapie genau richtige Temperatur erzeugt. Die Behandlung wird vor allem mit Moxa-Kegeln und Moxa-Rollen durchgeführt.

Wer bezahlt die Behandlung ?

Seit 01.01.2007 bezahlen alle gesetzlichen Krankenkassen gemäß einem Beschluss ihres Bundesausschusses Akupunktur im Rahmen einer Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen in der Lendenwirbelsäule oder in den Knien (Gonarthrose). Die Behandlung von Kopfschmerzen und anderen Problemen hingegen nicht. Die meisten privaten Krankenversicherungen, Beihilfen und die Postbeamtenkrankenkasse bezahlen Akupunktur zur Behandlung von Schmerzen im Rahmen der Gebührenordnung für Ärzte. Ansonsten gilt Einzelfallentscheidung.

Chirotherapie

Was ist die Chirotherapie?

Die Chirotherapie beschäftigt sich mit Störungen der Funktion des Bewegungsapparates, speziell der Wirbelsäule. Ihr Name leitet sich vom griechischen Wort für Hand ab (Cheir).

Die Hand ist das einzige Werkzeug des Chirotherapeuten in Diagnostik und Therapie. Gemäß der Grundidee der Chirotherapie lassen sich fast alle körperlichen Beschwerden auf Blockaden oder Fehlstellungen der Gelenke zurückführen.

Welche Beschwerden werden mit der Chirotherapie behandelt?

Durch chirotherapeutische Handgriffe lassen sich vorübergehende Verschiebungen und Fehlstellungen der Wirbelsäule und der Gelenke lösen, die Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Verspannungen der Muskulatur verursachen. Der Chirotherapeut bezeichnet diese Funktionsstörungen als Blockaden. Beschwerden, die durch Verschleiß, Entzündungen oder strukturelle Veränderungen entstehen, bessern sich durch manuelle Medizin nicht.

In den von Blockaden betroffenen Abschnitten der Wirbelsäule werden oft Nervenwurzeln gereizt, die normalerweise Empfindungen aus dem ganzen Körper an das Gehirn weiterleiten. Dadurch entstehen Fehlinformationen, die im Gehirn und Rückenmark Schmerzempfindungen und Schutzreflexe auslösen. So können Blockaden für eine ganze Reihe von Beschwerden verantwortlich sein, die zum Teil weit entfernt von der Wirbelsäule auftreten.

Blockaden der Halswirbelsäule können zu folgenden Beschwerden führen:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Hörstörungen und Sehstörungen
  • Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Psychische Veränderungen
  • Schlafstörungen
  • Herzbeschwerden

Blockaden der Brustwirbelsäule äußern sich häufig als:

  • Schulterschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Herzbeschwerden
  • Atemstörungen
  • Magen- und Verdauungsstörungen

Blockaden der Lendenwirbelsäule und des Übergangs von Kreuzbein und Darmbein verursachen:

  • Nierenschmerzen
  • Darmkrämpfe
  • Unterleibsschmerzen
  • Prostatabeschwerden
  • Hüftbeschwerden
  • Bein- und Kniebeschwerden
  • Fußschmerzen
Phlebolyser® Behandlung

Der Phlebolyser® ist eine einzigartige mikrochirurgische Methode, mit der Hautveränderungen sanft, aber wirksam und ohne Nebenwirkungen für den Patienten entfernt werden können. Durch natürliche Alterungsprozesse, erbliche Veranlagung und äußere Einflüsse kann es auf unserer Haut zu Veränderungen wie Warzen, Couperose oder Altersflecken kommen. Diese Hautstörungen sind nicht nur ein medizinisches, sondern vor allem auch ein ästhetisches Problem, das sich negativ auf die Psyche vieler Betroffener auswirkt und somit ihre Lebensqualität beeinträchtigt.

Der Phlebolyser ist einzigartig in seiner Klasse, weil er durch die Verknüpfung von Gleichstrom und Hochfrequenz eine Denaturierung der störenden Gefäße bzw. Zellen vornimmt, ohne Nebenwirkungen wie Narben und Entzündungen zu erzeugen. Durch gezieltes Applizieren mit einer Goldsonde direkt in das Gefäß bzw. die Zellstrukturen werden nur diese zerstört; angrenzende Zellstrukturen sind nicht oder nur unbedeutend betroffen.

Die Kosten der Behandlung werden nach Gebührenordnung für Ärzte individuell analog einer Exzision oder Lasertherapie berechnet und sind abhängig von Aufwand und Anzahl der Hautveränderungen. Die Beratungskosten sind im Preis enthalten.

Da die Behandlung nur zur kosmetischen, narbenlosen Entfernung von Hautveränderungen dient, wird sie leider von Ihrer Krankenversicherung nicht erstattet.

Indikation

  • Nävus/Muttermale
  • Altersflecken
  • Couperose
  • Hautwarzen
  • Leberflecken
  • Fibrome
  • Besenreiser
Goldsonde
 
Leberfleck